Rund 80 Kinder haben am letzten Septemberwochenende auf unserer Streuobstwiese erlebt, wie aus Äpfeln und Birnen leckerer Saft entsteht. Bei bestem Spätsommerwetter wurde gesammelt, gepflückt, geschnitten, gepresst und am Ende natürlich auch ausgiebig probiert.

Den Auftakt machten am Freitag die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen der Carl-Schurz-Schule und der Grundschule Niederbühl. Mit viel Eifer ging es ans Werk: Die Kinder sammelten Äpfel, pflückten die Früchte direkt von den Bäumen und brachten sie anschließend zur Saftpresse. Dort konnten sie Schritt für Schritt verfolgen, wie aus den Früchten zunächst Maische und schließlich frischer Apfelsaft wurde. Die wichtigste Aufgabe kam zum Schluss: der Geschmackstest. Und der fiel durchweg positiv aus.

Nebenbei lernten die Kinder, welche Tiere und Pflanzen auf der Streuobstwiese heimisch sind und wie wichtig dieser Lebensraum für Insekten, Vögel aber auch Rehe ist.

Am Samstag waren die Siedlerkinder eingeladen Apfelsaft zu pressen. Zudem wurden die Apfel- und Quittenbäume abgeerntet. Am Ende waren es rund 250 Kilogramm Früchte. Höhepunkt für viele Kinder war die Fahrt auf dem Traktor. Bei bestem Spätsommerwetter erlebten Jung und Alt gemeinsam einen spannenden Tag auf der Streuobstwiese.








